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Düsseldorf

Andreas

Andé

10 Fragen an den Düsseldorfer Fotografen Andreas Andé 


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September 2020 

ARTxVILLE feat. Andreas Andé 


Andreas Andé begann seine Karriere als Student an der berühmten Folkwang-Hochschule in Essen. Nach seinem Abschluss in Kommunikationsdesign arbeitete er als Executive Creative Director in Europa für führende Marken wie Canon und Vodafone. Seit 2001 arbeitet er als Fotograf und Regisseur für Großkunden wie Coca Cola, Pepsi, Ford, Deichmann, Deutsche Bahn, Telefonica, Porsche, Henkel und viele andere. 

AxV: Wann hast du angefangen zu fotografieren? 
ANDREAS: Gefühlt eigentlich schon immer. Aber die Entscheidung, es als Lebensaufgabe und Beruf zu machen, fiel mit der Wahl des Studiums und dabei ist es dann geblieben. 

Wie würdest du Deinen Stil beschreiben? 
Also, einen Stil á la Andé gibt es nicht. Es ist eher so, auch wenn das jetzt sehr klischeehaft klingt, dass ich probiere dem Gegenüber gerecht zu werden. Ich muss etwas in meinem Bild fühlen – und idealerweise andere auch. Das macht dann meine Arbeit aus. 

Fotografierst du privat mehr mit dem Handy oder der Kamera? 
Das Handy ist seit über 10 Jahren mein neues Skizzenbuch. Mehr nicht. Mit einer Kamera, die dir alle kreativen Möglichkeiten gibt, arbeitest du einfach anders. Bist intensiver in der Auseinandersetzung. 

Machst du dir vorher ein Konzept oder folgst du einfach deiner Intuition? 
Eine Idee hab ich vorher immer! Lose Bildsammlungen interessieren mich nicht. Nur wenn du dich einer Aufgabe stellst, kannst du das Thema zu fassen kriegen oder etwas lernen. 

Woher nimmst du deine Inspiration? 
Auch wenn das jetzt ultraaltmodisch klingt, ich lese total viel. Das Gelesene wird zum Kopfkino und dann will ich unbedingt etwas dazu machen. Und ich schau mir die Welt an – draußen live und in Farbe. Ich brauche etwas, an dem ich mich reiben kann und das ist selten ein Display. 

Gibt es für Dich einen Fotomoment, der für dich besonders prägend war? 
Es war noch sehr früh als ich an einem grauen Morgen in NYC aus dem Hotelfenster auf einen Parkplatz schaute, der mit farbigen Neonlichtern beleuchtet war. Es hatte in der Nacht leicht geschneit und die ersten Fahrzeuge hatten mit ihren Reifen einen fast perfekten Kreis in den makellosen Schnee geschrieben. Alles war menschenleer – zwei Minuten später setzte Regen ein, der alles mit sich nahm. Die einzige Aufnahme, die da entstand, steht heute auf meinem Schreibtisch. Wie eine Zeitkapsel hat sie den Moment bewahrt. 

Welches Equipment benutzt du? 
Eigentlich fast alles, was die Technik bietet Jedes Projekt ist anders und stellt neue Herausforderungen. Das macht es ja so spannend. Aber es fängt meistens mit einer Kamera an, bei der man sich einfach zu Hause fühlt. 

Was ist dein wichtigstes Handwerkszeug? 
Meine trainiertes rechte Auge, mein inneres Bilderarchiv und mein Spaß an Ideen. 

Dein Tipp für Anfänger bzw. Neueinsteiger? 
Einfach anfangen. Und nicht zu schnell zufrieden mit der eigenen Arbeit sein. Spannend wird es wenn alle oberflächlichen Bilder gemacht sind – dann erst wird es aufregend! Bei den Kameras muss es nicht die neueste High-End-Kamera sein. Besser, erst überlegen: Was will ich machen und wofür brauche ich die Kamera? Und dann das passende Modell aussuchen. 

Die spannendsten Spots in Düsseldorf? 
Ich mag Düsseldorf in seiner Gesamtheit. Da fällt es schwer, eine Location zu highlighten. Aber die Kunstakademie, das Freibad in Lörrick, das Fortuna Büdchen am Rhein, die ganze Ackerstrasse und das Café Kausal in Flingern – das wären meiner Ansicht gute Startpunkte für einen Düsseldorfbesuch. 

Vielen Dank für das Gespräch, Andreas! 


In unserer exklusiven Galerie hast Du jetzt die Möglichkeit, Dir die Bilder von Andreas und vielen weiteren Städtekünstlern in High-Resolution runterzuladen. Hol Dir die schönsten Momentaufnahmen mit ARTxVILLE nach Hause. 


Das Community Portrait 

Uns erreichen täglich so viele großartige Fotos, dass wir an dieser Stelle gerne das Community Portrait in Leben rufen möchten. 

Wir bieten Dir hier die Bühne, Dich mit Deinem Foto zu präsentieren und über Deine Leidenschaft für Fotografie zu sprechen. Den Anfang macht Michael, dessen Bild ein heimlicher Favorit unserer Redaktion ist. 

Michael Hampe, aus Köln, @anotherdeadpixel Schon als Kind hat Michael die Kamera seines Vaters mit zum Skaten genommen. Skaten und Fotografieren wurden dann immer mehr zu einer Einheit bis ihn die Schnappschüsse, die dazwischen entstanden, zur Street und Dokumentarfotografie brachten – einer Leidenschaft, die die bis heute untrennbar zu ihm gehört. 

Michael ist meist analog unterwegs. Portraits und aufwändig gestaltete, inzenierte Bilder sind nicht sein Ding. 

Umso mehr, die authentischen Geschichten, die draußen auf der Straße passieren. Diese flüchtigen Momente einzufangen – ungestelllt und ungefragt – macht für ihn die Kunst seiner Bilder aus. 

Sein Wettbewerbsbeitrag zeigt einen ganz besonderen Blick auf Köln, aufgenommen aus der „Aurora Mühle“ im Deutzer Hafen. Das Gebäudeweckte Michaels Neugier und neben vielen spannenden Aufnahmen, entstand gleich ein ganzes Fotobuch über die Mühle, ihre Geschichte und die Zukunft des Objekts. Da das Gelände bald komplett umgebaut wird, verewigen seine Aufnahmen einen Blick, den man so nie wieder haben wird.

Du willst Dich und Dein Foto in der nächsten x-Zine Ausgabe sehen? Vielleicht bist Du schon in der nächsten Ausgabe mit dabei: Schick uns einfach Dein Städte-Foto – mit 2-3 kurzen Sätzen über Dich und Deine Leidenschaft für Fotografie – ganz einfach per DM.

LOCAL
TIPPS

 

September 2020

ARTxVILLE goes

Düsseldorf


Die 10 besten Eisdielen, Seen, Burgerläden, Spots um ein Selfie zu machen usw., sind mittlerweile für jede Stadt und jedem bekannt und, was gestern noch ein Geheimtipp war, ist heute schon völlig überlaufen. Deshalb haben wir in der Redaktion rumgefragt und präsentieren Dir unsere persönlichen Tipps für Düsseldorf.


Du willst wissen, welche Stadt wir in der nächsten Ausgabe erkunden? 
Dann melde dich an und bleib immer up to date. 

Ein Zuhause für Street Art 


Wer die Galerieräume von „Take a Butcher’s“, in der Hoffeldstraße betritt, bekommt das Gefühl, in einem Wohnzimmer zu sein. 

Ein großes Sofa lädt zum Verweilen ein und jeder, der mag, kann gerne auf einen Kaffee bleiben. Neben Werken für mehrere tausend Euro gibt es auch schon Originale für unter hundert Euro zu erwerben. Ob Sammler oder Einsteiger – vorbeischauen lohnt sich immer. Keine Zeit für einen Besuch? Viele Werke können auch online angesehen und gekauft werden. 

www.takeabutchers.gallery 
www.instagram.com/takeabutchers.gallery 

Reif für die Insel 


Ein Museum ohne Hinweisschilder und didaktische Anmerkungen, noch dazu im Freien – ohne Wegweiser, in der Natur – ohne Hinweise zu den Pflanzen? 

Genau dieser großartige Ort befindet sich unmittelbar vor den Toren Düsseldorfs. Das Museum Insel Hombroich liegt eingebettet in eine renaturierte Park- und Auenlandschaft an der Erft. Wer hierher kommt, kann den Alltag mal ganz entspannt aussen vor lassen und das einzigartige Zusammenspiel von Bildender Kunst, Architektur und Natur genießen. 

www.inselhombroich.de 

Frittiert schmeckt alles besser 


Frittierte Pizza klingt geil? Ja, und schmeckt auch so. 

Stipes frittierte Pizza, ein kleiner Laden in der Düsseldorfer Altstadt, bietet neben der klassisschen Pizza diese fette Variante. Im Italien der Nachkriegszeit geboren, lie fert sie heute – besonders nach langen Partynächten – die “richtigen“ Nährstoffe. Ein Besuch lohnt sich. 

www.stipesfrittiertepizza.com 
www.instagram.com/stipesfrittiertepizza 

Jetzt bist Du gefragt! Schicke uns Deine Tipps für Düsseldorf!
Was sind Deine liebsten Orte, Empfehlungen und Geheimtipps in und rund um Düsseldorf?
In 2 Wochen veröffentlichen wir dann an dieser Stelle die eingegangenen Community Empfehlungen. Schicke uns Deine Tipps einfach per DM.

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