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Köln

FRANK

PEINEMANN

10 Fragen an den Kölner Fotografen
Frank Peinemann 


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November, 2020 


ARTxVILLE feat.
Frank Peinemann 


Frank Peinemann ist Autodidakt. Diverse Fotoassistenzen brachten ihm die nötige Berufserfahrung ein.
Es folgten drei Semester an der FH Dortmund, wo er Foto, Film und Design studierte.

Danach startete er in die Selbsständigkeit. Seitdem arbeitet er sehr erfolgreich für viele namenhafte Marken und Unternehmen auf der ganzen Welt.



 

WANN HAST DU ANGEFANGEN ZU FOTOGRAFIEREN?

1987 mit einer Agfa Optima. 


WIE WÜRDEST DU DEINEN STIL BESCHREIBEN? 

Ich inszeniere gerne. Das bedeutet für mich, einen Raum bzw. ein Set zu bieten und dann darin mit allen Beteiligten zu experimentieren. Oft entsteht so ein ungewöhnlicher Twist etwas, was man so gar nicht erwartet hätte. So wirkt das Ergebnis am Ende weder bemüht noch gestellt.

ALSO EINE MISCHUNG AUS KONZEPT UND INTUITION?

Ja, ein Konzept zu haben, finde ich wichtig. Danach geht es, wie schon gesagt, ans Experimentieren, die Intuition.
Ich sehe den ganzen Prozess, von der Idee bis zur Umsetzung immer als Teamarbeit aller Beteiligten, also eher wie im Filmbusiness.


FOTOGRAFIERST DU PRIVAT MEHR MIT DEM HANDY ODER DER KAMERA?

Mit dem Handy. Das hat sich, wie wohl bei den meisten, auch bei mir so durchgesetzt.


WOHER NIMMST DU DEINE INSPIRATION?

Ich habe mich schon als Kind für Filme interessiert. Das waren die ersten Bildwelten. Mit der Zeit kamen dann die eigenen Beobachtungen dazu.


GIBT ES FÜR DICH EINEN FOTOMOMENT, DER FÜR DICH BESONDERS PRÄGEND WAR?

Eigentlich nicht. Prägend klingt vielleicht auch zu sehr nach Stillstand. Und in meinem Job entwickelt man sich stetig und macht so immer wieder neue Entdeckungen und Entwicklungen durch.


Ja, ein Konzept zu haben,
finde ich wichtig.

WELCHES EQUIPMENT BENUTZT DU?

Kleinbild Canon, Mittelformat Hasselblad, Polaroid mit der Sinar und wenn mich die Nostalgie überkommt, greife ich zur Polaroid 600SE.


WAS IST DEIN WICHTIGSTES HANDWERKSZEUG? 

Meine Augen und Ohren – beobachten und zuhören ist beim Fotografieren wichtig um ein Gewisses Gespür, eine Sensibilität für den jeweiligen Moment zu haben und diesen dann auch einzufangen.


DEIN TIPP FÜR ANFÄNGER BZW. NEUEINSTEIGER?

Nicht auf den einen, richtigen Moment warten, sondern einfach anfangen und machen. Den eigenen Stil zu finden kann eine Weile dauern und dafür sollte man sich Zeit geben und sich selbst nicht zu viel Druck machen.
Macht nicht nur das eine Foto, sondern denkt und fotografiert in Bildstrecken.
Und dann erzeugt Spannung in den Bildstrecken, mit Ausschnitten Perspektiven etc.


DIE SPANNENDSTEN SPOTS IN KÖLN?

Aktuell ist das ja etwa schwierig, aber Sonic Ballroom, mit seinen fetten Sounds, ist definitiv einen Besuch wert. Außerdem die Filmpalette, Lillos gnadenlos gutes Essen in der Kalker Pizzeria il Capriccio und immer wieder gern das Hallmackenreuther. Zum Fussball schauen empfiehlt sich die Kneipe Eigenheim.


Vielen Dank für das Gespräch, Frank! 


November, 2020 


DAS COMMUNITY PORTRAIT


Wir bieten Dir mit dem Community Portrait die Bühne, Dich mit Deinem Foto zu präsentieren und über Deine Leidenschaft für Fotografie zu sprechen. Diesmal freuen wir uns über Marou Krout, deren Foto in unserer Galerie viele Herzen für sich erobern konnte.

Marou Krout,
Berlin,
@marou.krout

Die Fotografie war für Marou schon immer das Medium ihrer Wahl, um besondere Momente und Gefühle einzufangen. Durch ihren Beruf als Architektin und Stadtplanerin konzentrieren sich ihre fotografischen Interessen auf die Beziehung und Wirkung vom Raum auf den Menschen und umgekehrt.

Marou liebt es, sich immer wieder ganz konkret mit der Stadt, in der sie sich befindet, auseinanderzusetzen, Orten und Menschen offen zu begegnen und und diese durch das Objektiv ihrer Kamera immer wieder neu kennenzulernen.

November, 2020 

Die 33jährige versucht in ihren Fotos oft, ein Set von Elementen des städtischen oder ländlichen Lebens zu kombinieren.


Ihr Foto entstand in der Berliner S-Bahn und zeigt wie stylisch man im Charme längst vergangener Jahrzehnte noch durch die moderne Hauptstadt fahren kann.


Du willst Dich und Dein Foto in der nächsten x-Zine Ausgabe sehen? Vielleicht bist Du schon in der nächsten Ausgabe mit dabei: Schick uns einfach Dein Städte-Foto – mit 2-3 kurzen Sätzen über Dich und Deine Leidenschaft für Fotografie – ganz einfach per DM.

LOCAL
TIPPS

 

November, 2020

ARTxVILLE GOES KÖLN


Die Altstadt, der Dom, die Malzmühle, das Hänneschen Theater und nicht zu vergessen, das Schokoladenmuseum.

Alles (kultur)relevante Tipps, wenn man in Köln unterwegs ist, aber eben auch sehr touristisch.

Darum präsentieren wir Dir an dieser Stelle eine kleine Auswahl unserer Köln-Favoriten.

November, 2020


EHRENFELD APPAREL


Paul Kampfmann hat das Label Ehrenfeld Apparel gegründet und widmet sich damit buchstäblich “seinem“ Stadtteil.

In seinem Sortiment finden sich unter anderem selbst bedruckte Hoodies, Jutebeutel und Poster. Paul, der eigentlich Werbetexter ist, kommen die Ideen zu neuen Prints eher spontan als saisonal.

Die sorgfältig ausgewählten Bio-Textilien veredelt er in seiner Siebdruck-Werkstatt und verleiht so dort jeder Klamotte einen persönlichen Touch.


Ehrenfeld Apparel,
Körnerstrasse 73,
50823 Köln


www.ehrenfeld-apparel.net

November, 2020


KANALISATION DELUXE


Einen Kronleuchtersaal kennt man eher aus Schlössern. Aber Köln hat sogar einen in der Kanalisation. Im Jahr 1890 unterhalb Kölns errichtet, ist der Kronleuchtersaal – mit seinen zwei, mittlerweile elektrischen, Kronleuchtern – bis heute funktionierender Bestandteil des Kölner Abwassersystems und gleichzeitig historisches Denkmal.

Neben regelmäßigen Führungen, finden hier aufgrund der außergewöhnliche Akustik auch klassische Konzerte statt. Wer Karten will, muss schnell sein – die Nachfrage nach dem unterirdischen Musikerlebnis ist, trotz typischen Kanalisationsgeruch, groß.

www.steb-koeln.de/service/Kronleuchtersaal/Inhaltsseite.jsp

November, 2020

GESCHNITTEN BROT

Das Butterbrot – oft unterschätzt und, unserer Meinung nach, viel zu selten gewürdigt, bekommt im “Geschnitten Brot“ seit 2014 die Aufmerksamkeit, die es verdient.

Klein und gemütlich – die Küche ist quasi mitten im Laden – wird hier vor allem auf das Brot an sich und den richtigen Belag Wert gelegt.

So werden viele der angebotenen Butterbrote mit hausgemachten Chutneys gerreicht. Aber auch selbstgemachte Eintöpfe, Suppen, Salat und Kuchen stehen auf der Karte.

Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

www.facebook.com/geschnittenbrotcafebar/

Ausgabe
Ausgabe 02

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ARTxVILLE